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Ich nahm den Zug nach Belgien, die Fähre nach England und dann einen Bus zum Heathrow International Airport. Von da aus war es noch ein achtstündiger Flug nach Miami.
Unmittelbar nach meiner Ankunft hatte ich das Vergnügen, einen kubanischen Taxifahrer kennenzulernen. Obwohl er natürlich selbst Einwanderer war, war er von denselben nicht allzusehr begeistert. Das war das erste Mal in meinem Leben, daß ich direkt mit Rassismus konfrontiert wurde. Die Deutschen sind im allgemeinen von ihren eigenen Einwanderern auch nicht gerade begeistert, aber ich habe immer versucht, diese Ignoranz zu übersehen. Aber wenn Sie die Harmonie der Rassen unmittelbar erleben möchten, müssen Sie nach Amerika kommen.
Nach langer Reise kam ich endlich am Haus meiner Freunde an und habe mich nach einem warmen Willkommen sofort zu Hause gefühlt.Die nächsten zwei Jahre blieben wir in Miami und arbeiteten, wo immer wir einen willigen Arbeitgeber finden konnten ( was nicht so einfach ist, wenn man die Sprache nicht beherrscht ). Auch versuchten wir gleichzeitig, Geld für unseren Traum zu sparen, eines Tages die Vereinigten Staaten auf Motorrädern zu durchqueren.
Nach einiger Zeit fingen endlich die Vorbereitungen für die Reise an und wir sahen ein, daß Motorräder nicht unbedingt das beste Transportmittel waren. Die Alternative war ein alter Schulbus, den wir für 1500 Dollar kauften. Einer meiner Freunde war sehr geschickt mit seinen Händen und in kurzer Zeit wurde der Bus zu einem wunderschönen Motor Home mit fließendem Wasser, Küche, Bad und allem ‘Drum und Dran' verwandelt.
Selbstverständlich brauche ich nicht zu erwähnen, daß diese Reise ein tolles Abenteuer war.
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