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Das bringt uns zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Egal wie ausgefüllt oder unzufrieden, aufgeregt oder gelangweilt, durchgestreßt oder ausgeruht unser Leben ist — was ist der Grund dafür, daß sich doch immer wieder in einer fernen Ecke unserer Existenz ein Gefühl von Angst und Sorge bemerkbar macht? Dem einen ist dieses Gefühl unbekannt, der andere versucht es zu ignorieren. Aber für viele Menschen entwickelt es sich zur treibenden Kraft ihres Lebens. Meiner Meinung nach ist der Grund für dieses Gefühl die Einsicht, daß wir nicht fähig sind, unser Leben ganz zu kontrollieren; wir müssen uns zugeben, daß uns die Kraft und Weitsicht fehlt, unsere Existenz zu verstehen. Und langsam dämmert es Dir, daß vieles, was in Deinem Leben geschieht, weitgehend dem Zufall überlassen ist.

In gewisser Weise hast Du recht. Wie können sich Menschen, die materielle Dinge als Ziel ihres Lebens erachten, ihren Selbstwert an Mark und Pfennigen messen und sich wegen Schätzen bekämpfen, die letztendlich wie der Sand der Zeit durch ihre Finger rinnen — wie können sich solche Menschen erhoffen, daß sie Umstände manipulieren können, die weit über ihr Verständnis hinausgehen? Der beschränkte geistige Lebensraum, den wir für uns selbst geschaffen haben, hält uns davon ab, unsere Fähigkeiten voll auszunützen. Für solche Einschränkungen sind wir nicht geschaffen worden. Man kann das mit einem Kind vergleichen, das sein ganzes Leben lang in einem dunkeln Raum eingeschlossen wird und dem nur eine einzige Aufgabe beigebracht wurde. Egal wie vielversprechend sein natürliches Potential war, es wird viel schneller altern als ein normaler Mensch und seine ganze Welt wird sich um diese eine Aufgabe drehen.


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